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Pressebericht im Standortmagazin

Digitalisierung - Intelligentes Zusammenspiel der Kräfte

Noch bevor der Steinbeis-Verbund 1998 neu strukturiert und zum Exportschlager wird, gründet Dietmar Ausländer zusammen mit Prof. Dr. Klaus Hanke in Göppingen das Steinbeis Transferzentrum Logistik und Fabrikplanung „TZLOG“, das bis heute Teil des weltweit aktiven Steinbeis Technologie- und Wissens-Netzwerkes ist.
Seither wurden 1000 Projekte in unterschiedlichen Branchen erfolgreich durchgeführt und die Vision der sogenannten „Smart Factory“, der „Fabrik der Zukunft“, wie Dietmar Ausländer sie nennt, entwickelt und umgesetzt. Diese Fabrik ist vernetzt, in einem wesentlich höheren Maße digitalisiert als heute üblich und arbeitet zunehmend autonom. Alle Teile eines Unternehmens, seien es Maschinen oder Mitarbeiter werden zu wesentlichen Faktoren innerhalb des dortigen Intranets. Dadurch können sich Führungskräfte stets über den Stand der Dinge auf dem laufenden halten und beispielsweise Störungen begegnen bevor diese den Ablauf hemmen oder gar lahmlegen.

Diese intelligente Vernetzung sei nicht nur wirtschaftlich von Vorteil, sondern spare auch Ressourcen und Energie, erklärt Dietmar Ausländer. Neben der zunehmenden Nutzung regenerativer Energien würde Energie auch „wiederverwertet“, etwa durch die „Rückgewinnung von Raumluft“. Ziel ist es, in jeder Hinsicht wenig Ausschuss zu haben. „Das intelligente Zusammenspiel der verschiedenen Kräfte“, nennt es Ausländer.
Aber geht es nicht auch ohne, gerade für kleinere Unternehmen? „Die Anforderungen des Marktes werden höher, präziser, schneller“, erklärt Dietmar Ausländer. Auch für Mittelständler heißt das, die Komplexität der Steuerung und Planung von intelligenten Lieferketten (Connected Supply Chains) anzunehmen. „Das ist das Wertschöpfungsnetzwerk der Zukunft“, so der TZLog-Geschäftsführer weiter.
Denn, „viele Kunden sind nicht mehr an bestimmte Standorte gebunden“, sagt Dietmar Ausländer. Dazu kommen Erfordernisse des Marktes oder Kostendruck, die neue Formen der Lieferketten erforderlich machen. Das heißt auch für Mittelständler mit mehreren hundert Mitarbeitern, dass zur Planung und Steuerung der immer komplexer werdenden Lieferkette Kooperationen nötig sind. Denn auch wenn Aufträge an verschiedenen Orten generiert werden, so müssen dennoch die gleichen Ausführungs-Standards erfüllt sein. Und das, auch wenn die Bedingungen hinsichtlich der technologischen Ausstattung höchst unterschiedlich sind.

Lesen Sie mehr in unserem Pressebericht zum Thema Digitalisierung - Intelligentes Zusammenspiel der Kräfte.

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